
Unser Festjahr 2026 steckt voller Highlights!
Freuen Sie sich auf exklusive Veranstaltungen,
eine Welt-Uraufführung und herausragende Gastorchester mit internationaler Beteiligung.
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Auf Wunsch nennen wir Sie gerne im Programmheft. Danke für Ihre Unterstützung!
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Verwendungszweck: Jubiläum mit/ohne Nennung
Termine
Concerto Primo Festivo
Samstag, 28. März 2026 um 19:00 Uhr
Festsaal Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen
Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Ulm
Der Heeresmusikkorps spielt für uns auf dem
Schulhof Hölderlingymnasium Nürtingen
Mittwoch, 24. Juni 2026 um 19:00 Uhr
Karten ab jetzt verfügbar
28. Tattoo Open-Air Musikspektakel
Samstag, 25. Juli 2026 um 20:30 Uhr
Vorplatz K3N Nürtingen (bei Regen großer Saal)
Eintritt frei – Spenden erbeten
Kreisblaskonzert
Doppelkonzert mit dem Kreisjugendblasorchester Esslingen
Samstag, 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr
Festsaal Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen
Rückblick
10 historische Funfacts über die Stadtkapelle:
- Mit Gründung 1851 ist die Stadtkapelle die älteste Kapelle im Kreis und gehört zu den ältesten Musikkapellen Württembergs.
- Die Wurzeln reichen bis zum Turmbläser/Hochwächter im 16. Jahrhundert: Er musste täglich mehrmals Choräle vom Turm spielen und bei Gefahr mit Hornstößen und Glockenschlägen warnen.
- Die Kapelle hat zwei Weltkriege, Inflation und Auflösungen überstanden und sich immer wieder neu formiert – mehrmals drohte ihr das komplette Aus.

- Nach dem Ersten Weltkrieg standen nur wenige Musiker zur Verfügung; dennoch erreichte man 1921 in Leonberg gleich wieder den Ehrenpreis 1a mit Pokal.
- In der Inflation Anfang der 1920er Jahre zerfiel die Kapelle praktisch, die Stadt musste für eigene Feste auswärtige Kapellen engagieren – ein „unerhörter“ Zustand für Nürtingen.
- Nach 1945 war die Stadtkapelle eine der ersten Vereinigungen in Nürtingen, in der Einheimische und Heimatvertriebene gemeinsam musizierten.
- 1950 Maientag: ein Unwetter setzte den Festplatz unter Wasser, Besucher standen stundenlang auf Tischen und Bänken – die Musiker waren auf der Tribüne im Trockenen.

- In der Stummfilmzeit begleitete die Kapelle Kinoaufführungen.
- 1952 sollte an der Heinrichsquelle konzertiert werden; wegen Regen „zogen es die Kameraden vor, lieber in der Brauerei zu musizieren“, wie das Protokoll festhält.
- Als an Silvester 1952/53 wegen eines Missverständnisses nicht vom Turm geblasen wurde, beschwerten sich Bürger in Leserbriefen der Zeitung, weil „ihr Jahreswechsel-Choral“ fehlte. Auch heute noch gibt es das Silvesterblasen auf dem Kirchturm ins neue Jahr.

